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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

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Auswirkungen des Pflegestärkungsgesetzes

Pflegebündnis Untermain diskutiert: Pflege im Umbruch

Bis auf den letzten Platz besetzt war der große Saal des Aschaffenburger Martinushauses bei einer gemeinsamen Info-Veranstaltung des Pflegebündnisses Untermain. Hochrangige Vertreter, wie Hermann Imhof, der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Sabine Dittmar, stellvertretende Sprecherin im Ausschuss für Gesundheit im Bundestag, und Prof. Andreas Büscher, Osnabrück, vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege gaben Auskunft zum neuen Pflegereformgesetz.

Vorgestellt wurden Änderungen für professionell Pflegende, aber auch für die Betroffenen und ihre Angehörigen (siehe angehängte PDFs).

Beim „Pflegetalk“ zum Abschluss, den Martina Fehlner, MdL, moderierte galten die Nachfragen aus dem Publikum dem fehlenden Nachwuchs in den Pflegeberufen; als Ursachen wurden berufliche Härten und unzureichende  Bezahlung ausgemacht. Zur Frage zunehmender Akademisierung in der Pflege wurde eine Quote von 30 Prozent akademischer und 40 Prozent beruflicher Ausbildung genannt. 30 Prozent könnten über Hilfskräfte abgedeckt werden. Weitere Anregungen galten besserer Unterstützung von pflegenden Angehörigen, etwa über das Entlassmanagement in Krankenhäusern.

Pflegeeinrichtungen, wie die Caritas, die Diakonie, die AWO und der Pflegedienst „Care“ berichteten aus ihrer Sicht. Auf dem „Marktplatz“ stellten Beratungseinrichtungen wie die Alzheimer Gesellschaft, die Demenzberatung, das Rote Kreuz und weitere ihre Angebote vor.

Organisatorinnen und Zentrale Ansprechpartner waren Petra Simon-Wolf vom bbw /bfz (Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft /  Berufliches Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft)  Aschaffenburg, Ulrike Strobel, Zentrale Pflegedienstleitung, Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, und Nicole Englert vom Pflegedienst Care in Hösbach. 

lh

 

 

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