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Nahe bei den Menschen sein

Beliebter Klinikpfarrer Hösterey geht zurück in den Gemeindedienst

Mit einem letzten feierlichen Gottesdienst in der Klinikkapelle und einem anschließendem Empfang hat sich am 17. September Klinikpfarrer Klaus Hösterey von Mitarbeiten, Patienten und Aschaffenburger Bürgern verabschiedet. Er übernimmt neue Aufgaben in der Gemeindeseelsorge in Würzburg-Heidingsfeld. 

Zum Januar 2008 hatte Pfarrer Hösterey, aus Marktheidenfeld und Gemünden kommend, im Klinikum die Stelle als Klinikseelsorger angetreten. Hier war er Ansprechpartner für Klinikmitarbeiter, für Verwaltung, für ehrenamtliche Helferinnen. Vor allem aber kümmerte er sich mit dem Seelsorge-Team um Menschen in den belastenden Situationen eines Krankenhausaufenthaltes, ob es sich um schwere Unfallverletzungen, um onkologische oder andere schwerwiegende  Erkrankungen handelt. Dabei habe Hösterey stets versucht, den Patienten und auch den Angehörigen nahe zu sein, ihnen Trost zu spenden mit einem Gebet oder einem Lied oder mit ihnen die Ohnmacht auszuhalten, so Klinikchefin Katrin Reiser in ihrer Abschiedsrede „Alles im Wechsel, alles am Fluss“. Natürlich gehörten auch die Spende der Krankensalbung und das Halten von Gottesdiensten zum Aufgabengebiet. Freundliche Nebenaufgaben, wie die Segnung von Neugeborenen oder die Auftritte als Nikolaus in der Kinderklinik seien in Erinnerung geblieben. Katrin Reiser dankte  dem Klinikpfarrer mit der Überreichung von Klinikwein für seinen langjährigen und anstrengenden Einsatz und versprach: „Wir werden Sie in bester Erinnerung behalten“.

Auch Christine Endres, Bereichsleiterin Diakonische Pastoral der Diözese Würzburg, dankte Pfarrer Hösterey für seine Leitungsaufgaben sowie den theologischen und menschlichen Einsatz gemäß dem Bild eines Gottes, der für immer die Menschen da ist.

Die Kollegen Susanne Warmuth, Dr. Ulrich Graser und Andrea Langhanki von der Katholischen Klinikseelsorge berichteten zum Abschied von ihrer Suche nach einem passenden Geschenk, das Pfarrer Höstereys Gesundheit und Fitness diente, gleichzeitig Anregung wie Entspannung biete, das Rückzugsort von anstrengender Gemeindearbeit sei und die Exotik fremder Länder übermittele und mehr. Zur Überraschung aller entfalteten sie eine große Hängematte aus Brasilien.

Der Gottesdienst war durch die Konzelebration mit dem ehemaligen Klinikseelsorger Pater Franz Sigmund und der Pfarrer Dieter Ludwig aus dem Clemensheim sowie Diakon Stefan Müller sehr feierlich. Karsten Schwind an der Orgel, Anna-Lucia Leone, Sopran, dazu Vera Trohorsch, Querflöte und Jörg Zwick, Cello, lieferten die musikalische Umrahmung.

Bei abschließenden Empfang gab es viele freundliche Worte, Rückblicke auf gemeinsame Stationen, Umarmungen und sogar ein paar klitzekleine Tränen. 

lh

 

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