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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

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Vortrag zur Wirbelsäule wird wiederholt

Starker Zuspruch, neues Angebot

Rückenprobleme gelten als Volkskrankheit. So war der Montags-Vortrag zum Thema: „Spinalkanalstenose: Die Wirbelsäule altert – was kann man tun?“ bestens besucht. Aufgrund des großen Zuspruchs wiederholt der Chefarzt der Neurochirurgie am Klinikum, Prof. Dr. Giles Vince, den Vortrag am kommenden Montag.

10 Prozent aller Menschen entwickeln im Lauf des Lebens Beschwerden, 90 Prozent davon im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die Wirbelsäule selbst sei ein komplexes System aus Kochen, Gelenken, dazwischen liegenden Bandscheiben, aus Nerven und Muskeln. „Der Schaden selbst ist über Jahre entstanden, bevor ein konkreter Auslöser Schmerzen hervorruft.“ Deutlich machte der Referent deutlich, dass Engstellen (Stenosen) oder ein  Bandscheibenvorfall zwar im MRT-Bild sehr gut nachgewiesen werden können, aber nicht zwangsläufig zu behandlungsbedürftigen Schmerzen führen müssen. Auch über Schonung, Schmerzmittelgabe und unterstützende Physiotherapie werde bei Bandscheibenvorfällen  Besserung erreicht. Nur im Ausnahmefall sollte operativ behandelt werden. Nach 10 Wochen sei der Erfolg von konservativer und operativer Therapie annähernd gleichwertig.

Beispielhaft illustrierten Filmsequenzen, wie Eingriffe an der Wirbelsäule (Fensterung, Undercutting, Bandscheibenentfernung) erfolgen. Die Operationsverfahren seien in hohem Maß standardisiert und daher sehr sicher. Das sei über hochwertige Studien belegt.  Im Klinikum arbeiten die Bereiche Neurologie, Neurochirurgie, Radiologie und Unfallchirurgie interdisziplinär zusammen. Im Anschluss beantwortete Professor Vince zahlreiche Fragen aus dem Publikum.

Weil längst nicht alle Besucher Platz fanden, wird der Vortrag am Montag 4. März, Rosenmontag, 18 Uhr wiederholt, Konferenzraum Eingangshalle.  

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