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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

Dr. med. Claudius Böck

Facharzt Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin & Sportmedizin

Kontakt und Anmeldung

Kontakt und Anmeldung in der Schmerzambulanz des Standorts Alzenau unter

Tel. 06023/506-1270 oder
schmerztherapie@klinikum-ab-alz.de

Schmerztherapie

In Ergänzung zur Akutschmerztherapie in unserem Hause, z. B. bei Schmerzen nach operativen Eingriffen oder im Rahmen der schmerzfreien Geburt, widmet sich die Sektion Schmerztherapie den Patienten und Patientinnen mit länger andauernden Schmerzen und den jeweils daraus entstandenen Folgeerkrankungen.

Wir bieten am Standort Alzenau für alle, von chronischen Schmerzen betroffenen Menschen ein interdisziplinäres Behandlungskonzept an. Nach einem ausführlichen Gespräch und einer Ganzkörper-Untersuchung erarbeiten wir gemeinsam mit dem Patienten bzw. der Patientin ein individuelles Therapiekonzept, bei dem wir neben der medikamentösen Therapie vor allem die nicht-medikamentösen Behandlungsansätze favorisieren. Ziel der von uns angeboteten Behandlung ist primär nicht die – in vielen Fällen kaum mehr herzustellende – völlige Schmerzfreiheit, sondern die aktive Bewältigung der möglichst weitreichend gelinderten Schmerzzustände bei gleichzeitig wiederhergestellter Alltagsbewältigung, die sich vor allem durch eine möglichst kompetente Strategie des vom Schmerz Betroffenen zum Erkennen und Vermeiden von Stress- und Schmerzauslösefaktoren auszeichnet.

Störungsspezifische Behandlung

Wir sind der Überzeugung, dass eine multimodale, d. h. aus verschiedensten Therapiemaßnahmen zusammengesetzte Schmerzbehandlung nur dann erfolgreich sein kann, wenn die genaue Ursache der jeweiligen Schmerzen bekannt ist. Viel zu oft erfolgt bei chronischen Schmerzen eine ungezielte Behandlung, was nahezu regelhaft zu einer weiteren Chronifizierung der Erkrankung führt. Aus diesem Grund legen wir besonderen Wert darauf, bereits im ambulanten Vorgespräch die jeweilige Ursache der Schmerzen herauszufinden und mit dem Patienten bzw. der Patientin ausführlich zu besprechen, um diese Ursache in einem sich daran ggf. anschließenden stationären Aufenthalt auch möglichst zielgenau behandeln zu können. Deshalb ist es notwendig, zum Erstkontakt alle relevanten Vorbefunde, z. B. Arztbriefe, Untersuchungsberichte oder Entlassungsbriefe, mitzubringen, um die bereits in der Vergangenheit beim Patienten bzw. der Patientin festgestellten Diagnosen und die jeweils durchgeführten Therapien in die Planung der Behandlung einfließen zu lassen.

Wir behandeln folgende Schmerzursachen bzw. -erkrankungen:

  • Rückenschmerzen und Schmerzen nach Operationen am Rücken bzw. an der Wirbelsäule
  • Kopfschmerzen (z. B. Spannungskopfschmerzen, Migräne)
  • Schmerzen nach Nervenverletzungen (neuropathische Schmerzen)
  • CRPS (Komplexes Regionales Schmerzsyndrom)
  • Phantomschmerzen
  • Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen
  • Fibromyalgiesyndrom
  • Folgeerkrankungen bei unsachgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln (z. B. Opioide)
  • Psychische Beeinträchtigungen durch chronische Schmerzen

Wir verfügen über eine breite und ganzheitlich ausgerichtete Auswahl an Therapiebausteinen, u. a.

  • medikamentöse Einstellung bzw. Umstellung
  • Physio- und Trainingstherapie
  • körperliche Aktivierung (z. B. Walking oder Nordic Walking)
  • Schulung von Koordinativität und Gleichgewicht
  • Ergotherapie
  • psychologische Verfahren (z. B. Entspannungstechniken, Achtsamkeitstraining)
  • Biofeedback-Therapie
  • medizinische Hypnotherapie
  • Yoga
  • Mototherapie
  • Musiktherapie
  • Injektionen und Schmerzblockaden
  • lokale Behandlungsmaßnahmen (z. B. Pflastersysteme zur Schmerzlinderung)