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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 
Leitender Oberarzt

Christoph Specht

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Patientenauskunft

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Leistungsspektrum

Anästhesiemethoden nach neuesten technischen wie pharmakologischen Standards bieten für die Patienten maximale Sicherheit und optimalen Komfort.

Durch persönliche Zuwendung und eingehende Betreuung vor einer Operation versucht das Anästhesieteam, die psychischen Belastungen der Patienten abzubauen. Nach der Operation werden unsere Patienten in einem Aufwachraum von erfahrenen Mitarbeitern nachbetreut.

Zur Optimierung der Patientensicherheit verlegen wir unsere Patienten nach größeren Eingriffen routinemäßig auf die Intensivstation.


Schmerztherapie nach der Operation

„Die Überlegenheit der Regionalanästhesie zur postoperativen Schmerztherapie gegenüber der systemischen Analgesie wurde in mehreren Studien eindeutig nachgewiesen.“ (aus Vorwort der „Atlas der peripheren Regionalanästhesie“ von Dr. Gisela Meier, Oberammergau und Dr. Johannes Büttner, Murnau)

Das genannte Zitat bringt es auf den Punkt: die Methode der Wahl für die Schmerztherapie bei einer Vielzahl von Operationen ist die Anwendung von sogenannten „Schmerzkathetern“.

Diese Katheter ermöglichen es, Patienten mit schmerzhaften Verletzungen und nach größeren Eingriffen am Magen-Darmtrakt oder Unterleib sowie den Extremitäten (z. B. Knieprothesen, Schulter- und Oberarmoperationen, Darmeingriffe und größere gynäkologische Eingriffe) eine deutliche Schmerzlinderung bis hin zur Schmerzfreiheit zu erreichen, die mit den „konventionellen“ Methoden der Schmerztherapie, wie beispielsweise mit der Gabe von Medikamenten als Infusion, Tablette, etc. nicht, oder nur unter Inkaufnahme erheblicher Nebenwirkungen zu schaffen ist. Die Anlage der Katheter erfolgt meistens ultraschallkontrolliert wodurch die Anlage sicherer, schneller und genauer durchgeführt werden kann.

Schmerzkatheter sind dünne Kunststoffschläuche. Sie eerden in Narkose oder unter örtlicher Betäubung eingeführt und dort für mehrere Tage belassen. So können Schmerzmittel direkt am Ausgangspunkt des Schmerzes wirken.

Vorteile der Behandlung mit Schmerzkathetern:

  • deutlich verbesserter Heilungsverlauf,
  • schnellere Mobilisation aus dem Bett
  • und kürzere Verweildauer im Vergleich zur „konventionellen“ Schmerztherapie.

Mindestens einmal täglich erfolgt bei den Patienten mit Schmerzkathetern eine schmerztherapeutische Visite durch einen Anästhesisten, um die Therapie optimal auf den Patienten abzustimmen. Die Risiken der Behandlung mit Schmerzkathetern (Infektion, Nervenschäden, Verletzung benachbarter Organe, Intoxikation durch das verwendete Schmerzmittel) sind sehr selten.

Auch Patienten, die mit großen Schmerzen zur stationären Aufnahme kommen und nicht operiert werden, versorgen wir in Zusammenarbeit mit den Kollegen der anderen Abteilungen mit Schmerzkathetern und Schmerzmittelpumpen. Eine ganzheitliche Betrachtung ist selbstverständlich, invasive Blockadetechniken und Akupunktur werden angeboten.


Fremdblutsparende Maßnahmen

Die Gabe von Fremdblutkonserven wird in unserer Klink, sofern medizinisch möglich, vermieden. Hierzu achten wir darauf, dass die modernen moderaten Transfusionskriterien, die der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Kenntnis belegt, strikt eingehalten werden. Dies gilt im OP wie auch auf unserer Intensivstation. Allein diese Maßnahme führt zu deutlicher Reduktion des Fremdblutverbrauchs.

Cell-Saver

Weiterhin werden alle Eingriffe bei entsprechender Indikation mit einem so genannten Cell-Saver durchgeführt. Dieses Gerät sammelt das während der Operation ins Wundgebiet verlorene Blut und bereitet dieses auf, so dass das eigene Blut noch während der OP zurückgegeben werden kann.

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