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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 
Chefarzt

Dr. med. Christian Pietsch

FA für Chirurgie und FA für Innere Medizin, klinische Notfallmedizin (SGNOR), Notfallmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement ACLS-Instructor, ATLS-Provider, PALS-Provider
Tel.: 06021 32-4701

Ärzte-Hotline

Montag bis Freitag
7:30 bis 22:00 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertage
10:00 bis 18:30 Uhr
verbindet mit dem diensthabenden Oberarzt/Chefarzt
Telefon: 06021 32-4747

Bitte beachten Sie:
Aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes sind telefonische Auskünfte über Patienten nicht möglich!

Sekretariat

Cornelia Jäger
Telefon: 06021 32-4701
Fax: 06021 32-4709
E-Mail

Leistungsspektrum

Welche Patienten?

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) im Klinikum ist eine eigenständige, auf Notfälle spezialisierte Abteilung, in der im Jahr 2015 fast 40.000 Patienten behandelt wurden. Das Team der ZNA kümmert sich 24 Stunden am Tag um die Versorgung von Patienten. Ärzte verschiedener Fachrichtungen sowie interdisziplinär ausgebildetes Pflege- und medizinisches Fachpersonal arbeiten eng zusammen. Durch den interdisziplinären Ansatz der ZNA sind sämtliche klinischen Fachabteilungen in der ZNA vertreten, so dass diese für Spezialuntersuchungen ohne Verzögerung zur Verfügung stehen. Auch schwerstkranke, intensivbehandlungspflichtige oder beatmete Patienten werden durch das Team der ZNA betreut, bis die Erstdiagnostik abgeschlossen ist und eine Übernahme durch eine Intensivstation im Hause möglich ist.

In der ZNA werden Patienten  mit akuten Notfällen aller Art behandelt. Ausnahmen bilden

  • Schwangere und Patientinnen mit gynäkologischen Erkrankungen; sie werden primär durch die Frauenklinik versorgt.
  • Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, die wegen einer Erkrankung ins Klinikum kommen, werden durch die Kinderklinik versorgt.

Eine enge Kooperation besteht mit den Spezialzentren im Hause, insbesondere mit dem Überregionalen Schlaganfallzentrum (Stroke Unit) und dem regionalen Traumazentrum. Auch mit der Medizinischen Klinik I (Kardiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin) besteht eine enge Zusammenarbeit, insbesondere für die Behandlung des akuten Herzinfarktes.


Behandlungsablauf

Ersteinschätzung:

In einer Notaufnahme treffen in kurzen Zeitabständen Patienten mit verschiedensten Erkrankungen ein. Im Jahr 2012 wurden in den Räumlichkeiten der ZNA ca. 25.000 Patienten behandelt.
Um auch bei hohem Patientenaufkommen eine zeitnahe und bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen, ist eine Ersteinschätzung Ihrer Behandlungsdringlichkeit notwendig.
Diese Festlegung erfolgt in fünf Stufen (0 bis 120 Minuten) und wird durch speziell geschulte Mitarbeiter der Pflege durchgeführt.
Im Rahmen der Ersteinschätzung wird auch festgelegt, ob Sie als Liegendpatient in den Räumlichkeiten der ZNA aufgenommen werden müssen oder ob Sie bis zur Behandlung im Wartebereich Platz nehmen können.

Bitte beachten Sie, dass Begleitpersonen aus Gründen der Privatsphäre und des Datenschutzes  grundsätzlich im Wartebereich Platz nehmen müssen. Wir bemühen uns, Sie zeitnah über den Zustand Ihres Angehörigen zu informieren.

Diagnose und Therapie:

Im Rahmen der Behandlung in der ZNA wird anhand der Krankengeschichte (Anamnese) und der körperlichen Untersuchung eine erste Arbeitsdiagnose erstellt. Diese wird durch Laborergebnisse und technische Untersuchungen (z. B. EKG, Ultraschall, Röntgen, Computertomographie) weiter abgeklärt. Viele dieser Schritte laufen parallel. 

Dennoch ist für einen Befund ein gewisser Zeitraum einzuplanen. Er mag Patienten und Angehörigen lange erscheinen. Doch “hinter den Kulissen“ läuft währenddessen die gesamte Diagnostik. So dauert es etwa 60 bis 70 Minuten, bis die Ergebnisse der Blutuntersuchungen aus dem Labor vorliegen. Auch für die Durchführung bestimmter Untersuchungen, z. B. eine Computertomographie des Bauchraumes, sind zeitaufwendige Vorbereitungen notwendig. Und natürlich erfordern die sorgsame ärztliche Befundung und die Beurteilung der Ergebnisse Zeit. 

Patienten bleiben bis zum Abschluss der diagnostischen Maßnahmen in der ZNA, damit auf einen Befund sofort reagiert werden kann und keine Verzögerungen der Therapie auftreten.
Bei Bedarf ist auch eine intensivmedizinische Versorgung in den Räumlichkeiten der ZNA möglich, bis sich die nahtlose Übernahme auf eine Intensivstationen des Hauses anschließt.


Weiterbehandlung

Ambulante Behandlung:

Ist eine ambulante Behandlung möglich, wird der Patient mit einem Arztbrief und einem Behandlungsvorschlag aus unserer Behandlung entlassen. Zur Erstversorgung werden eventuell Medikamente für den ersten Tag ausgehändigt.
Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist die Ausstellung von Rezepten für gesetzlich versicherte Patienten nicht möglich.
Wenden Sie sich in diesen Fällen bitte an Ihren Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (Tel.: 116 117).
Gleiches gilt für die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Stationäre Behandlung:

Sollte der Gesundheitszustand des Patienten eine stationäre Behandlung erfordern, wird er in die Klinik des Hauses aufgenommen, die auf die Therapie der Erkrankung spezialisiert ist.

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