Logo Klinikum Aschaffenburg
Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 
Chefarzt

Prof. Dr. med. Prof. h.c. Dr. h.c. Alexander Tobias Teichmann

Zentrumskoordination

Kornelia Göhring
Telefon: 06021 32-4187
Fax: 06021 32-4141
E-Mail

Studiensekretariat

Birgit Anger
Telefon: 06021 32-4151
Fax: 06021 32-4152
E-Mail

Sprechstunde

Mo-Do 8:00 - 16:00 Uhr
Freitag 8:00 - 14:00 Uhr

Leistungsspektrum

Folgende Leistungen bieten wir Ihnen:

Diagnose Brustkrebs

Haben Sie oder ihr Arzt einen verdächtigen Befund in Ihrer Brust festgestellt, sind Sie im Brustzentrum des Klinikums in den besten Händen. Hier erfahren Sie Näheres über unsere Abläufe und Ansprechpartner.

Brustsprechstunde

In der Brustsprechstunde können sich Patientinnen mit allen Erkrankungen oder Veränderungen der Brust oder bei bereits bekannter Brustkrebserkrankung vorstellen.
Hier erfolgt die Erstuntersuchung, weitere diagnostische Maßnahmen werden eingeleitet.
Für Brustkrebs-Patientinnen, für die ein genetisches Risiko nicht auszuschließen ist, kann in unserem Brustzentrum ein Beratungstermin an ein Humangenetisches Institut  vermittelt werden. Selbstverständlich stehen die Ärzte der Brustsprechstunde auch zur Beratung oder Einholung einer zweiten Meinung bei bereits gestellter Diagnose zur Verfügung.

Ansprechpartnerin
Kornelia Göhring (Assistenzärztin)

Weiteres unter Patientinneninformationen

Diagnostik

Modernste Diagnoseverfahren sind für eine erfolgversprechende Behandlung einer Brustkrebserkrankung bedeutsam. Zur Diagnostik und histologischen Abklärung auffälliger Befunde werden im Brustzentrum des Klinikums Aschaffenburg zusammen mit der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie folgende Untersuchungsmethoden angeboten:

Bildgebende Diagnostik

  • Mammographie
  • Galaktographie
  • Mammasonographie
  • Magnetresonanztomographie
  • Knochenzintigraphie

Minimal-invasive Befundabklärung

  • Feinnadelpunktion
  • sonographisch gestützte Hochgeschwindigkeitsbiopsie
  • stereotaktische Vakuumbiopsie
  • sonographisch gestützte Vakuumbiopsie

Gewebeproben werden im Institut für Pathologie am Klinikum untersucht. Eine Befundbesprechung mit der Patientin erfolgt in der Regel nach drei Arbeitstagen.

Tumorkonferenz

Einmal wöchentlich findet im Rahmen einer Tumorkonferenz eine gemeinsame Besprechung aller an der Diagnostik und Therapie des Brustkrebses beteiligten Fachdisziplinen (siehe Kooperationspartner) statt.
Gemeinsam wird für jede Patientin eine individuelle Therapieempfehlung erarbeitet. Sie basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und orientiert sich streng an den Leitlinien der Fachgesellschaften zur Behandlung von Brustkrebs.
Die Teilnahme an der Tumorkonferenz steht auch allen niedergelassenen Ärzten offen.

Weiteres finden Sie unter Ärzteinformation.

Therapieverfahren

Zur Behandlung wenden wir verschiedene Strategien an.

Operation

Bei den operativen Therapien stehen immer, soweit es möglich ist, brusterhaltende Verfahren im Vordergrund. Ziel ist immer die vollständige Entfernung des Tumorgewebes. Meist kann der Tumor brusterhaltend entfernt werden. Muss die Brust entfernt werden, ist ein Brustaufbau mit Eigengewebe oder Implantaten möglich.

Nachfolgende operative Therapieverfahren werden angeboten

  • präoperative mammographische Drahtmarkierung nicht tastbarer Befunde
  • präoperative sonographische Drahtmarkierung nicht tastbarer Befunde
  • brusterhaltende Operationen mit/ohne Axilladissektion und ggf. gekoppelt mit Rekonstruktionsverfahren
  • intraoperative Präparat-Radiographie
  • intraoperative Präparat-Sonographie
  • Mastektomie (Ablatio mammae) mit/ohne Axilladissektion
  • Wächter (Sentinel)-Lymphknoten-Technik
  • histologische Schnellschnittdiagnostik
  • histologische Aufarbeitung der Operationspräparate
  • Brustrekonstruktion nach Mastektomie mittels Lappenplastiken und Prothesen- und Expandereinlagen sowie ggf. angleichender Reduktionsoperation und Mammillenrekonstruktion
  • Rekonstruktion mittels freier Fett-Hautlappen
  • Resektion von Lokalrezidiven einschließlich Verschiebelappenplastiken und Thoraxchirurgie

Systemische medikamentöse Therapie (Chemotherapie)

Die medikamentöse Tumortherapie umfasst alle Möglichkeiten der Chemo- und Hormontherapie. Sie wird in der onkologischen Tagesklinik des Klinikums durch gynäkologische Onkologen der Frauenklinik oder über den niedergelassenen Kooperationspartner Onkologische Praxis Dres. Klausmann/Welslau in der Regel ambulant durchgeführt. Weiterhin kommen Medikamente zum Einsatz, die das Ziel haben, die Lebensqualität der Patientinnen bei fortgeschrittener Tumorerkrankung und unter Chemotherapie zu verbessern. Auch immunologische Antikörpertherapien zur gezielten Aktivierung der körpereigenen Tumorzellabwehr kommen zur Anwendung.

  • Primärtherapie (neoadjuvant)
  • Adjuvante Hormon- und Chemotherapie
  • Palliative Hormon- und Chemotherapie
  • Antikörpertherapie

Strahlentherapie

Die moderne Strahlentherapie ist integraler Bestandteil der Brustkrebs-Behandlung. Sie wird nach brusterhaltender Operation und bei fortgeschrittener Krebserkrankung eingesetzt, um das Risiko eines lokalen Krankheitsrückfalls zu minimieren. Die Behandlung erfolgt in der Praxis für Strahlentherapie am Klinikum Aschaffenburg und wird in der Regel ambulant durchgeführt.

  • postoperative adjuvante Strahlentherapie
  • primäre Strahlentherapie
  • Rezidivbestrahlung, symptomatische Bestrahlung
  • palliative Bestrahlung von Metastasen, Schmerzbestrahlung

Studienteilnahme

In der Krebstherapie werden mit Hilfe von Studien neue Therapie- und Diagnosemöglichkeiten entwickelt, deren Ziel es ist, die Therapie bei Brustkrebs stetig zu verbessern. Sowohl im Brustzentrum am Klinikum Aschaffenburg wie auch über den niedergelassenen Kooperationspartner Onkologische Praxis Dres. Klausmann/Welslau wird Patientinnen die Teilnahme an verschiedenen Studien angeboten.

Unter nachfolgendem Link finden Sie das aktuelle Studienangebot des Brustzentrums bzw. des Gynäkologischen Krebszentrums

Übersicht klinischer Studien Brust- und Gynäkologisches Krebszentrum
Stand Juli 2016

Begleitende und unterstützende Therapieangebote

Psychoonkologie

Eine Brustkrebserkrankung bedeutet immer auch eine psychische Belastung für die Patientin und deren Angehörige. Deshalb bietet das Brustzentrum psychologische Hilfe an, die der speziellen Situation der Patientin und ihrer Familie gerecht wird.

Ansprechpartnerinnen:
Elke Mangold und Anke Urban
Telefon: per Funk über die Zentrale Vermittlung erreichbar: 06021 32-0

Soziale Dienste

Im Rahmen der Behandlung im Brustzentrums begleitet und unterstützt der Sozialdienst Patientinnen und ihre Angehörigen bei Problemen, die ihnen durch die Krankheit entstanden sind und ihr Leben in psychischer, physischer, beruflicher und finanzieller Hinsicht beeinträchtigen können. Häufige Themen sind hierbei Anschlussheilbehandlung, Schwerbehinderten-Angelegenheiten, Angelegenheiten mit Behörden und Kostenträger usw.. Der Sozialdienst ermittelt gemeinsam mit den Patientinnen und Angehörigen den benötigten Bedarf und leitet alle notwenigen Maßnahmen in die Wege.

Ansprechpartner:

Sozialberatung:
Susanne Brunner, Telefon: 06021 32-2094
Anke Spinnler, Telefon: 06021 32-2075
Peter Distler, Telefon: 06021 32-2095

Pflegeüberleitung:
Ulrike Schmitt, Telefon: 06021 32-2113
Susanne Wenzel, Telefon: 06021 32-2112

Weitere Kooperationspartner des Brustzentrums die Ihnen und Ihren Angehörigen vielfältige Beratungs-, Hilfs- und unterstützende Therapieangebote bieten.

Physikalische Therapie

Nach Operationen bei Brustkrebserkrankungen sind aus krankengymnastischer Sicht spezielle Bewegungsübungen, manuelle Lymphdrainage und auch entstauende Maßnahmen von großer Bedeutung, die durch die Physikalische Therapie des Klinikums angeboten werden.

Ansprechpartnerin:
Brigitte Kottula
Telefon: 06021 32-4301

Selbsthilfegruppen

Lebenseinstellung bei Brustkrebs e. V. Aschaffenburg
Die Selbsthilfegruppe wurde im Jahr 1993 gegründet und ist offen für neue Mitglieder.
Im Austausch mit Gleichbetroffenen können die Mitglieder erfahren, dass sie mit ihren Sorgen und Problemen keineswegs allein sind. Sie können sich offen und ohne die gegenüber Nichtbetroffenen oft gehegte Rücksicht aussprechen. Darüber hinaus erfolgt ein Austausch über fachliche Informationen und Tipps im Umgang mit der Erkrankung bzw. der medizinischen Behandlung.
Die Selbsthilfegruppe trifft sich an jedem 3. Mittwoch des Monats ab 18 Uhr im Klinikum Aschaffenburg in der Ebene 1, Schulungsraum M-1-20.

An den Treffen kann ohne Voranmeldung teilgenommen werden, selbstverständlich kann auch vor der ersten Teilnahme telefonisch  Rücksprache gehalten werden.

Frauenselbsthilfe nach Krebs - Landesverband Bayern e. V. - Gruppe Aschaffenburg
Die Treffen der Selbsthilfegruppe finden jeden 3. Montag im Monat um 14:30 Uhr statt.

Treffpunkt:
Martinushaus
Treibgasse 26
63739 Aschaffenburg

Ansprechpartnerinnen (Gruppenleitungen):
Frau A. Rauch
Telefon: 06028 5506

Frau Inge Larisch
Telefon: 06021 424739

Kontaktanschrift:
Frauenselbsthilfe nach Krebs
Gruppe Aschaffenburg
Tafelweg 8
63843 Niedernberg
www.frauenselbsthilfe.de

Sanitätshäuser

Reininger AG Gesundheitszentum
Anschrift: Bernerstr. 32-34, 60437 Frankfurt a. M
Telefon: 069 90549-0
E-Mail
www.reininger-ag.de

Gundermannn GmbH
Anschrift: Heinsestraße 5, 63739 Aschaffenburg
Telefon: 06021 3391-0
E-Mail
www.gundermann-reha-team.de

Hubrich Medical OHG
Anschrift: Magnolienweg 8, 63741 Aschaffenburg
Telefon: 06021 396666
E-Mail
www.hubrich.org

Sanitätshaus Frieß GmbH
Anschrift: Wasserloser Str. 5, 63755 Alzenau
Telefon: 06023 5252
E-Mail
www.sanitaetshaus-friess.de

Weitere Angebote
Beratung und Organisation der Versorgung mit Epithesen, Stütz - BH und Haarersatz

>>