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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 
Leitender Oberarzt Gynäkolgie

PD Dr. med. Roland Csorba

Leiter Gynäkologisches Krebszentrum; Facharzt für Frauenheilkunde, Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie, Kindergynäkologie, Haemostaseologie /FCATH/

Chefarzt

Prof. Dr. med. Prof. h.c. Dr. h.c. Alexander T. Teichmann
Telefon: 06021 32-4181
Fax: 06021 32-4183
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Studiensekretariat

Birgit Anger
Telefon: 06021 32-4151
Fax: 06021 32-4152
E-Mail

Leistungsspektrum

Folgende Leistungen bieten wir Ihnen:

Vorsorge und Früherkennung

Um Krebs in einem möglichst frühen und damit günstigen Stadium zu erkennen, ist eine  regelmäßige Teilnahme an den Krebsvorsorgeuntersuchungen unerlässlich. Denn gerade Tumorerkrankungen der Genitalien gehen mit einer geringen Symptomatik einher. Hierzu sollte der Frauenarzt ab einem Alter von etwa 35 Jahren einmal jährlich aufgesucht werden.
Verdächtige Symptome sind zum Beispiel untypische Blutungen außerhalb des normalen Zyklus, Blutungen in der Menopause oder Kontaktblutungen. Auch eine nicht nachvollziehbare Gewichtsabnahme, eine plötzliche Zunahme des Bauchumfangs oder schmerzende Veränderung am äußeren Genitale können Symptome eines gynäkologischen Krebsleidens sein.
Zu Genitalkrebs zählt die bösartige Veränderung an der Gebärmutter, am Gebärmutterhals, an der Scheide, am Eileiter und am Eierstock und an den äußeren Genitalien.
Die Erkennung und Behandlung dieser Tumorerkrankungen ist in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) festgelegt, an denen sich auch die Handlungsweise des Gynäkologischen Krebszentrums der Aschaffenburger Frauenklinik orientiert.

Diagnostik

Modernste Diagnoseverfahren sind für eine erfolgversprechende Behandlung und Operationsplanung bei gynäkologischen Krebserkrankungen unerlässlich. Sie erfolgen zusammen mit der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie und umfassen:

  • Anamnese (Erfragung der persönlichen Krankengeschichte)
  • Klinische Untersuchung
  • Hochauflösende Ultraschalluntersuchung
  • Röntgen
  • MRT (Magnetresonanztomographie)
  • CT (Computertomographie)
  • Entnahme einer Gewebsprobe/ Abstrich
  • Histopathologische Untersuchung einschließlich Schnellschnittdiagnostik

Tumorkonferenz

Nach Vorlage aller Untersuchungsergebnisse einschließlich des histologischen Befundes wird im Rahmen der interdisziplinären Tumorkonferenz gemeinsam mit Vertretern der Pathologie, der Radiologie, der Nuklearmedizin, der Hämato-Onkologie, der Psychoonkologie und allen gynäkologischen Fachexperten für jede Patientin ein individueller Behandlungsplan besprochen und festgelegt.

Die Tumorkonferenz steht auch niedergelassenen Ärzten offen.

Weiteres finden Sie unter Ärzteinformation.

Therapien

Zur Behandlung steht, je nach Erfordernis, eine Vielzahl an Möglichkeiten offen.

Operation

In den meisten Fällen stellt die Operation den zentralen Bestandteil der Krebsbehandlung dar. Vorrangiges Ziel der operativen Therapie ist dabei, den Tumor vollständig zu entfernen. Je nach Stadium der Erkrankung ist die zusätzliche Entfernung der lokalen Lymphknoten notwendig.
Die Gynäkologie am Klinikum Aschaffenburg verfügt über qualifizierte und erfahrene Operateure mit langjähriger und umfassender Expertise in der Krebschirurgie. Bei Tumoren mit Befall der Blase oder des Darmes erfolgt die Operation in Zusammenarbeit mit dem Urologen und / oder den Viszeralchirurgen.

Operative Therapieverfahren

bei Gebärmutterkrebs:

  • Diagnosesicherung durch eine Gebärmutterspiegelung und Ausschabung
  • Radikale Entfernung der Gebärmutter (mit oder ohne Eierstöcke) mit Entfernung der Lymphknoten, auch laparaskopisch

bei Gebärmutterhalskrebs:

  • Entnahme eines Gewebekonus (Konisation) oder gynäkologische Biopsie
  • Entfernung des Gebärmutterhalses bei Kinderwunsch (radikale Trachelektomie)
  • Radikale Entfernung der Gebärmutter (mit oder ohne Eierstöcke) mit Entfernung der Lymphknoten

bei Krebs am Eierstock oder Eileiter:

  • Entfernung der Eierstöcke durch eine Bauchspiegelung (Schlüsselloch OP) oder Bauchschnitt
  • Radikale Entfernung der Gebärmutter mit Eierstöcken mit Entfernung der Lymphknoten
  • Entfernung von ausgedehnten Tumorwucherungen aus dem Becken und Bauchraum, ggf. in Zusammenarbeit mit der Viszeralchirurgie und oder der Urologie

bei Krebs der äußeren Genitalen:

  • Einfache Entfernung des Tumors
  • Teilweise oder komplette Entfernung des äußeren Genitale (Vulvektomie)
  • Entfernung der Leistenlymphknoten/Wächterlymphknoten
  • Lappenplastiken und Vulvarekonstruktionen

Systemische medikamentöse Therapie (Chemotherapie)

Die medikamentöse Tumortherapie umfasst alle Möglichkeiten der Chemo- und Hormontherapie, die in der onkologischen Tagesklinik des Klinikums durch erfahrene Ärzte der Gynäkologie mit Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie oder über den niedergelassenen Kooperationspartner Onkologische Praxis Dres. Klausmann/Welslau in der Regel ambulant durchgeführt wird.

Strahlentherapie

Neben Operation und Chemotherapie ist die Bestrahlung die wichtigste Behandlungsform von bösartigen Tumoren. Je nach Tumorart und -stadium wird für jede Patientin individuell gemeinsam mit den Experten der beteiligten Fachabteilungen entschieden, ob eine Strahlentherapie mit oder ohne Chemotherapie notwendig ist. Die Behandlung erfolgt in der Praxis für Strahlentherapie am Klinikum Aschaffenburg und wird in der Regel ambulant durchgeführt.

Studien

Da die Entwicklung neuer innovativer Therapien gerade auf dem Gebiet der gynäkologischen Krebserkrankungen in den letzten Jahren die Prognosen erheblich verbessert hat, bietet das Gynäkologische Krebszentrum geeigneten Patientinnen eine Teilnahme an entsprechenden Therapiestudien an.

Unter nachfolgendem Link finden Sie das aktuelle Studienangebot des Brustzentrums bzw. des Gynäkologischen Krebszentrums

Übersicht klinischer Studien Brust- und Gynäkologisches Krebszentrum
Stand Juli 2016

Begleitende und unterstützende Therapieangebote

Psychoonkologie

Eine Krebserkrankung bedeutet immer auch eine psychische Belastung für die Patientin und deren Angehörige. Deshalb bietet das Gynäkologische Krebszentrum psychologische Hilfe an, die der speziellen Situation der Patientin und ihrer Familie gerecht wird.

Weitere Informationen zur Psychoonkologie

Sozialdienst

Im Rahmen der Behandlung im Gynäkologischen Krebszentrum begleitet und unterstützt der Sozialdienst Patientinnen und ihre Angehörigen bei Problemen, die ihnen durch die Krankheit entstanden sind und ihr Leben in psychischer, physischer, beruflicher und finanzieller Hinsicht beeinträchtigen können. Häufige Themen sind hierbei Anschlussheilbehandlung, Schwerbehinderten-Angelegenheiten, Angelegenheiten mit Behörden und Kostenträger usw.. Der Sozialdienst ermittelt gemeinsam mit den Patientinnen und Angehörigen den benötigten Bedarf und leitet alle notwenigen Maßnahmen in die Wege

Weitere Informationen zu den Sozialen Diensten

Weitere Kooperationspartner
Sie bieten Ihnen und Ihren Angehörigen vielfältige Beratungs-, Hilfs- und unterstützende Therapieangebote.

Physikalische Therapie

Nach Operationen bei Krebserkrankungen sind aus krankengymnastischer Sicht spezielle Bewegungsübungen, manuelle Lymphdrainage und auch entstauende Maßnahmen von großer Bedeutung, die durch die Physikalische Therapie des Klinikums angeboten werden.

Weitere Informationen zur Physiotherapie

Selbsthilfegruppen

Frauenselbsthilfe nach Krebs - Landesverband Bayern e. V. - Gruppe Aschaffenburg

Die Treffen der Selbsthilfegruppe finden jeden 3. Montag im Monat um 14:30 Uhr statt.

Treffpunkt:
Martinushaus
Treibgasse 26
63739 Aschaffenburg

Ansprechpartnerinnen (Gruppenleitungen):
Frau A. Rauch
Telefon: 06028 5506

Frau Inge Larisch
Telefon: 06021 424739

Kontaktanschrift:
Frauenselbsthilfe nach Krebs
Gruppe Aschaffenburg
Tafelweg 8
63843 Niedernberg
www.frauenselbsthilfe.de

Sanitätshäuser

Reininger AG Gesundheitszentum
Anschrift: Bernerstr. 32-34, 60437 Frankfurt a. M
Telefon: 069 90549-0
E-Mail
www.reininger-ag.de

Gundermannn GmbH
Anschrift: Heinsestraße 5, 63739 Aschaffenburg
Telefon: 06021 3391-0
E-Mail
www.gundermann-reha-team.de

Hubrich Medical OHG
Anschrift: Magnolienweg 8, 63741 Aschaffenburg
Telefon: 06021 396666
E-Mail
www.hubrich.org

Sanitätshaus Frieß GmbH
Anschrift: Wasserloser Str. 5, 63755 Alzenau
Telefon: 06023 5252
E-Mail
www.sanitaetshaus-friess.de


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