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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 
Chefarzt

Professor Dr. med. Wolfgang Fischbach

Tel.: 06021 32-3011

Patientenauskunft

Telefon: 06021 32-0

Zentrumskoordination

Dr. Claudia Koch-Horn

Sekretariat

Birgit Klement
Telefon: 06021 32-3011
Fax: 06021 32-3031

Leistungsspektrum

Folgende Leistungen bieten wir Ihnen:

Diagnostik

Besteht der Verdacht auf eine Krebserkrankung, ist neben dem lokalen Befund immer auch die Ausbreitung der Erkrankung von zentraler diagnostischer Bedeutung. Dem Klinikum Aschaffenburg stehen hierzu alle modernen Möglichkeiten zur Verfügung.

In der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie werden alle gängigen Verfahren der bildgebenden Diagnostik vorgehalten. Hierzu gehören die Computertomographie, die Kernspintomographie sowie nuklearmedizinische Untersuchungsverfahren (Szintigraphien). Ergänzt werden diese Methoden durch endoskopische Untersuchungsverfahren in den Abteilungen für Gastroenterologie und Urologie. Zur Diagnostik von Tumoren des Verdauungstraktes stehen moderne Endosonographie-Einrichtungen zur Verfügung.

Entnommene Gewebeproben werden zeitnah in der Pathologie des Klinikums untersucht. Immunhistochemische Spezialverfahren liefern wichtige Zusatzinformationen für die Klassifikation, Prognose und Behandlungsmöglichkeiten von Tumorerkrankungen. Laboruntersuchungen, die für die Verlaufsbeurteilung von Tumoren bedeutsam sind, werden im Zentrallabor des Klinikums durchgeführt. Ergänzende Untersuchungen erfolgen in Zusammenarbeit mit renommierten Kooperationspartnern.

Therapie

Bei der Behandlung kommen im Klinikum alle modernen Verfahren lokaler Tumortherapie zum Einsatz. Routinemäßig wählen wir, je nach Befund, minimal-invasive oder offene, nach Möglichkeit  funktionserhaltende Operationstechniken. Wir greifen  auf moderne Strahlentherapie,  auf intraarterielle oder intracavitäre Chemotherapieverfahren zurück.

Tumoren, die aus biologischen oder technischen Gründen durch örtliche Verfahren nicht zufriedenstellend behandelt werden können, stehen unterschiedliche systemische und medikamentöse Therapieverfahren zur Auswahl. Das können antihormonelle Therapien sein oder Chemotherapien mit zum größten Teil gut verträglichen Tumormedikamenten (Zytostatika), ebenso aber auch Immuntherapien sowie biochemotherapeutische Verfahren und tumorspezifische Antikörper. Einen Schwerpunkt bilden die multimodalen Therapiekonzepte: Die gemeinsame Strahlen- und Chemotherapie verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung auf den Tumor.

Auch Schmerztherapie, Palliativversorgung und Supportiv-Therapie sind weitere wichtige Behandlungsverfahren.  Ihr Ziel ist es, Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen des Tumors und der Behandlung zu verringern.

Für Notfälle sind Schmerztherapie und Palliativmedizin rund um die Uhr erreichbar. Auch die intensivmedizinische Versorgung ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr garantiert.

Tumorkonferenz

Wöchentlich findet im Klinikum die interdisziplinäre Tumorkonferenz statt. Teilnehmer sind die Experten der verschiedenen Fachdisziplinen (Chirurgen, Gynäkologen, Urologen, Hämatologen/Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen und Psychoonkologen). Die Experten diskutieren für jeden einzelnen Tumorpatienten das bestmögliche Behandlungsverfahren und legen eine Behandlungsempfehlung fest.

Die Therapieentscheidungen werden noch in der Tumorkonferenz dokumentiert, im Anschluss daran mit dem Patienten besprochen und an die einweisenden Ärzte verschickt.

Die Konferenzen sind grundsätzlich für niedergelassene Ärzte und kooperierende Krankenhäuser offen.

Termine und Anmeldung zu den Tumorkonferenzen finden Sie hier.

Anmeldungsformulare:

Die Anmeldungsformulare finden Sie jeweils unterhalb der einzelnen Zentren.
Außer: Tumorkonferenz Prostatakarzinome

Studienmanagement

Klinische Studien bilden einen wichtigen Baustein in der qualitätsorientierten onkologischen Versorgung. Patienten, die an Studien teilnehmen, werden nach den neuesten Verfahren behandelt.

Möchten auch Sie an einer Studie teilnehmen, werden Sie von unseren Ärzten ausführlich informiert und beraten. Die onkologische Behandlung im Rahmen von Studien basiert auf nachvollziehbaren Vorgaben, die durch Experten erarbeitet wurden. Die kontinuierliche fachliche Begleitung gewährleistet unser Studiensekretariat.

Studienzentrale Klinikum Aschaffenburg

Medizinische Klinik II
Prof. Dr. med. W. Fischbach                

Studienbüro MKII:
C. Klassert
Telefon: 06021 32-2322
Fax: 06021 32-3009
E-Mail

Studienbüro Frauenklinik

Birgit Anger
Telefon: 06021 32-4151
Fax: 06021 32-4152
E-Mail

Nachfolgende Studien werden derzeit angeboten:

  • Kolorektales Karzinom
  • Magenkarzinom
  • Bronchialkarzinom
  • Nierenkarzinom
  • Mammakarzinom
  • Ovarialkarzinom
  • Prostatakarzinom

Übersicht der Studien nach Fachbereichen

Tumordokumentation

Die Tumordokumentation ist wesentlicher Bestandteil des Onkologischen Zentrums wie auch jedes einzelnen Organkrebszentrums.

Nur die konsequente und vollständige Dokumentation jedes onkologischen Behandlungsfalles erlaubt die Überprüfung der eigenen Behandlungsqualität. Das umfasst tumorbiologische Daten der ausgewählten Therapie, ob Operation, Medikamente oder Bestrahlung. Vor allem aber gehören  Befindlichkeits- und Nachsorgedaten zur Dokumentation. Nur durch die vollständige Erfassung kann das Onkologische Zentrum die eigene Qualität im Benchmark-Vergleich mit anderen Einrichtungen überprüfen und Einzelauswertungen zu speziellen Fragen durchführen.

Das Onkologische Zentrum kooperiert hierzu eng mit dem Tumorzentrum der Uniklinik Würzburg (CCC Mainfranken). Ziel ist es, wichtige Informationen über die Ursachen und die Verbreitung der verschiedenen Krebserkrankungen zu gewinnen und die Qualität der Behandlung in der Region zu bewerten.

Palliativmedizin

Patienten mit fortgeschrittener Tumorerkrankung finden in der Klinik für Palliativmedizin am Klinikum  die geeigneten Ansprechpartner. Oberstes Ziel ist die ganzheitliche ärztliche Behandlung und Pflege. Symptome wie Schmerzen, Atemnot und Übelkeit werden durch hochmoderne Verfahren  gelindert, was eine Besserung der persönlichen Lebensqualität zur Folge hat.

Unser Team aus Ärzten und Pflegekräften mit spezieller palliativmedizinischer Ausbildung arbeitet hier mit Psychoonkologen, Seelsorgern, Sozialarbeitern und Mitarbeitern aus dem Hospizverein eng zusammen. Das betreuende Team hält Kontakt zu Hausärzten, ambulanten Pflegediensten und weiteren nachgeordneten Einrichtungen. Diese enge Verzahnung gewährleistet eine gute Weiterversorgung über den Krankenhausaufenthalt hinaus.

Psychoonkologische Betreuung

Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung bietet das Onkologische Zentrum auch Beratung und Unterstützung durch Psychologen. Sie sind speziell für den Umgang mit Krebserkrankungen qualifiziert, denn die Diagnose einer bösartigen Erkrankung beeinträchtigt alle Bereiche des Lebens. Patientinnen und Patienten, die psychologische Unterstützung annehmen  möchten, wenden sich an  unser psychoonkologisches Team.

Weil eine onkologische Erkrankung auch die Angehörigen fordert, umfasst das Angebot psychoonkologischer Beratung im Bedarfsfall auch Gespräche mit engen Angehörigen, wie Partner, Eltern oder Kinder.

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