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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

Die Teamzusammenführung von „Meine Station“

Wie ist es eigentlich weitergegangen nach den Workshops zur Teamfindung? Mit der Teamzusammenführung!

All jene, die sich nach dem ersten Workshop entschieden haben, Pionier*in werden zu wollen, wurden Mitte Oktober zu einem weiteren gemeinsamen Workshop eingeladen, der der Auftakt werden sollte, um „Meine Station“ Wirklichkeit werden zu lassen. Das zukünftige Team lernte sich kennen und die 25 Teilnehmer*innen bildeten ein buntes Team aus diversen medizinischen Berufen. Bereits beim Check-In wurde deutlich, dass alle eine Sache gemeinsam haben: Die Motivation eine gute Patient*innenversorgung mit Zeit und Empathie zu verwirklichen.

Den Workshop starteten die Teilnehmer*innen, indem sie ihre Antworten auf die Frage sammelten, was Patient*innen auf „Meine Station“ im Unterschied zur derzeitigen Situation erleben sollten. Das sollte dann die Grundlage der künftigen selbstorganisierten Station werden.
Anschließend wurde ihnen das Konzept des The Loop Approach vorgestellt, in dessen Prozess die Pionier*innen mit der Aufbauphase starten werden. Zusätzlich gab es nochmals mehr Klarheit sowie einige Impulse zu den Rahmenbedingungen und der konkreten Umsetzung.
Schließlich wurden die Teilnehmer*innen selbst wieder aktiv und erörterten gemeinsam, was sie für die Umsetzung ihrer Vision brauchen und welche konkreten Schritte sie als nächstes gehen wollen. Dazu entstanden verschiedene Projektgruppen, die sich nach Ende des Workshops weiter um die jeweiligen Themen eigenverantwortlich kümmern werden.

Am Ende des Tages bestand dann nicht nur mehr Klarheit darüber, wie es konkret weitergehen soll, sondern auch, welche Chance „Meine Station“ bedeutet. Hier geht es nicht nur darum in der gelernten Profession mit den altbekannten Aufgaben auf einer schönen Station zu arbeiten, mehr Zeit für Patient*innen zu haben und einen geregelteren Ablauf zu erfahren, weil Absprachen besser funktionieren, interdisziplinär zusammengearbeitet wird in einem Team, das sich gegenseitig unterstützt, und der Dienstplan mit dem Privatleben vereinbar ist. Darüber hinaus aber sollen die Pionier*innen eine grundlegende Veränderung mitgestalten, die auch die Versorgung der Patient*innen beeinflusst. Alte Berufsbilder sollen sich aufbrechen lassen, jeder soll kompetenz- und stärkenbasiert andere und neue Rollen übernehmen können und auch Patien*tinnen sollen autonomer sein dürfen.

In den kommenden Wochen gilt es nun, die Strukturen und Prozesse zu gestalten, die Motivation in Kreativität zu gießen und Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen. Es bleibt weiterhin spannend.

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