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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 
Chefarzt

Prof. Dr. med. Friedrich Hubertus Schmitz-Winnenthal

Tel.: 06021 32-4001

Patientenauskunft

Telefon: 06021 32-0

Sekretariat

Sandra Halbig
Telefon: 06021 32-4001
Fax: 06021 32-4002
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Bürozeiten

Montag bis Donnerstag
7:30 bis 17:00 Uhr

Freitag
7:30 bis 13:00 Uhr

Bitte beachten:
Termine für die Sprechstunden vergibt das Sekretariat.

Allgemeinchirurgie

Im Spektrum der Allgemeinchirurgie liegen u.a. chirurgische Eingriffe, wie Operationen von Bauchwandbrüchen bei Erwachsenen und Kindern, Blinddarmoperationen, operative Therapien im Bereich des Enddarmes (Proktologie) sowie Operationen bei Entzündungen und Abszessen der Haut und der Unterhaut. Der Übergang zum Leistungsspektrum der Viszeralchirurgie ist fließend.

Leistenbruchoperationen

Bei Leistenbruchoperationen bieten wir situationsangepasste Operationsverfahren an. Zur Auswahl stehen Verfahren mit und ohne Kunststoffnetze sowie offene Operationen und “Schlüssellochverfahren“. Bei Kindern und jüngeren Erwachsenen verwenden wir keine Kunststoffnetze (z.B. Technik nach Shouldice), bei älteren Erwachsenen verwenden wir je nach individuellem Befund ein Kunststoffnetz bei der offenen Operation (Technik nach Lichtenstein) oder in einem sog. “Schlüssellochverfahren“.
In Zusammenarbeit mit der Kinderklinik führen wir Leistenbruchoperationen bei Neugeborenen und Kindern durch.

Leistenbruchoperationen erfolgen nach einem standardisierten Ablaufpfad. Jeder Patient erhält ein Merkblatt bei der Aufnahme. Diese erfolgt in der Regel vorstationär im Rahmen der Herniensprechstunde; hier kann das Operationsverfahren nach individuellem Befund festgelegt werden.

Bauchwandbruchoperationen

Bei Eingeweidebrüchen (sog. Hernien) der Bauchwand (z.B. Nabelhernie, epigastrische Hernien, Narbenhernien) wenden wir je nach Befund und Lokalisation offene oder “Schlüsselloch“-Verfahren an. Je nach Befund werden Kunststoffnetze zur Verstärkung der Bauchwand angewendet. In der vorstationären Herniensprechstunde kann ein dem Befund angepasstes Operationsverfahren besprochen und gemeinsam ausgewählt werden.

Blinddarmoperationen

Akute entzündliche Erkrankungen des Wurmfortsatzes (im Volksmund “Blinddarmentzündung“) werden überwiegend in “Schlüssellochtechnik“ chirurgisch behandelt. In Ausnahmefällen, z.B. sehr kleine Kinder, bei schwerster Entzündung des Wurmfortsatzes oder nach Voroperationen ist eine offene Operation mit Bauchschnitt notwendig.

Proktologie

Gutartige und bösartige Erkrankungen des Enddarmes werden je nach Art und Ausprägung operativ oder konservativ (d.h. ohne Operation) behandelt. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Abszesse und Fisteln um den After, Analschleimhauteinrisse (sog. Analfissuren), Hämorrhoiden, Vorfälle von End- oder Mastdarmschleimhaut und Tumoren des Enddarmes. Zur Beratung, Untersuchung und zur Festlegung des weiteren Vorgehens steht Ihnen die vorstationäre proktologische Sprechstunde zur Verfügung. In dieser kommen neben der körperlichen Untersuchung moderne Untersuchungsverfahren (z.B. rektale Endosonographie) zur Anwendung.

Bei bösartigen Erkrankungen legt die regelmäßig stattfindende interdisziplinäre Tumorkonferenz die Behandlung fest.

Thoraxchirurgie

Entzündliche Erkrankungen von Lungen und Rippenfell können in offener Technik mit Eröffnung des Brustraumes und, soweit möglich, in “Schlüssellochtechnik“ (Thorakoskopie) behandelt werden. Insbesondere die Behandlung des Pneumothorax (Lungenkollaps) erfolgt minimalinvasiv. Bei bösartigen Erkrankungen legt die regelmäßig stattfindende interdisziplinäre Tumorkonferenz Kombinationsbehandlungen mit vor- oder nach geschalteter Bestrahlung und/oder Chemotherapie fest.

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