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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 
Leitung Darmzentrum, Oberärztin

Dr. med. Cornelia Quack

Fachärztin für Chirurgie; Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie

Sprechstunde

Montag bis Freitag nach Vereinbarung
Termine für die Sprechstunden vergibt das zentrale Patientenmanagement
Telefon: 06021 32-4746

Zentrumskoordination

Oberarzt Dr. Hermann Zillmer
Telefon: über die Zentrale Information 06021 32-0
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Sekretariat

Telefon: 06021 32-4001
Fax: 06021 32-4002
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Patienteninformation

Was ist Darmkrebs?

Als Darmkrebs bezeichnet man einen bösartigen Tumor, zumeist im Dickdarm oder Mastdarm. Er entsteht aus degenerierten, unkontrolliert wuchernden Zellen, die sich in das umgebende Gewebe hineinfressen oder abwandern und Tochtergeschwülste, Metastasen, bilden. Darmkrebserkrankungen entwickeln sich fast immer aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Selten nur findet sich ein Tumor im Dünndarm. Fast 95 Prozent der Darmtumore sitzen im Dickdarm (Kolonkarzinom). Unter einem Rektumkarzinom versteht man den Mastdarmkrebs, der im letzten Darmabschnitt sitzt. Kolorektales Karzinom meint einen Krebs, der an beiden Abschnitten auftritt.

Risikogruppen

70 Prozent aller Darmtumore treten ohne erkennbare Ursache auf. In knapp 30 Prozent aller Darmkrebsfälle liegt eine genetische oder familiäre Häufung von Darmtumoren oder dem Auftreten von Darmpolypen zu Grunde. Eine weitere Risikogruppe bilden Personen, die an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn leiden. Auch Diabetiker Typ 2 sind stärker betroffen.  Die Häufigkeit von Darmkrebs steigt außerdem mit dem Alter.

Vorsorge / Früherkennung

Neben längerem Lebensalter scheinen auch einseitige Ernährung und ein westlicher Lebensstil das Auftreten von Darmkrebs zu befördern. Doch Früherkennung beugt einer Darmkrebserkrankung vor.
Personen ohne familiäres Risiko sollten ab 50 Jahren regelmäßig einen Vorsorgetest auf verborgenes Blut im Stuhl machen lassen. Sind nahe Verwandte erkrankt, empfiehlt sich eine endoskopische Untersuchung (Koloskopie, Darmspiegelung) im 10-Jahres-Abstand. Mit der Vorsorgedarmspiegelung lässt sich Darmkrebs zu nahezu 100 Prozent verhindern. Regelmäßig angewandt werden dabei fast alle Polypen gefunden und abgetragen. Darüber hinaus werden hierbei Darmtumore in einem frühen Stadium entdeckt, in dem sie noch heilbar sind. Zur Vorbeugung empfiehlt sich generell eine gesunde Lebensweise mit ballaststoffreicher Ernährung.