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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

Liebe Patienten, liebe Besucher,

auf dieser Seite haben wir Ihnen die aktuellen Informationen rund um das Thema COVID-19 zusammengestellt. Und wir erläutern, wie das Klinikum mit dieser Herausforderung umgeht.

AKTUELL: Wir mussten unser Besuchsverbot verschärfen und bitten um Beachtung. 

Gibt es im Klinikum ein Besuchsverbot?

Ja, im Klinikum herrscht strenges Besuchverbot. Wir müssen dafür sorgen, dass möglichst wenige Menschen von außerhalb ins Klinikum kommen. Nur können wir die Gefahr minimieren, dass über Besucher das Corona-Virus ins Haus getragen wird. Damit haben wir die Auflage des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege komplett umgesetzt, die beispielsweise auch für Alten- und Pflegeheime totale Besuchsverbote ausspricht – zum Schutz der Bewohner.

Was ist mit den Ausnahmen?

Im Zug des verschärften Besuchsverbotes weisen wir darauf hin, dass sämtliche Besuchszeiten, wie auch Zeit- und Personenbegrenzungen ausgesetzt sind. 

Jegliche Ausnahme ist auf den Einzelfall beschränkt und im Vorfeld mit Arzt und Station abzusprechen.

Wie ist das Besuchsverbot auf der Geriatrie geregelt?

Für unsere Akutgeriatrie im Standort Aschaffenburg und ebenso für die Geriatrische Reha-Abteilung im Standort Azzenau gelten strengste Besuchsregelungen. Nachdem die Bayerische Landesregierung bereits vergangene Woche ein Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime erlassen hat, ist es selbstverständlich, dass die Regelung auch für die Akutgeriatrie gilt. Hier liegen häufig Patienten, die hochbetagt und zusätzlich erkrankt sind. Damit gehören sie zur der meistgefährdeten Patientengruppe. Wir schützen sie mit einem generellen Besuchsverbot. Ausnahme nur in Absprache mit der Station.

Wie wird das Besuchsverbot praktisch umgesetzt?

Die Eingänge zum Haupthaus und zur Kinderklinik sind verschlossen. Tagsüber wird am Haupteingang des Klinikums der Zutritt durch Security-Mitarbeiter überwacht. Wer ab 20 Uhr das Klinikum betreten möchte, muss klingeln und Auskunft geben. Natürlich sind auch in den Abenstunde keine Besuche erlaubt. 

Die Eingänge Kinderklinik und am Standort Alzenau werden ebenfalls kontrolliert. 

Warum waren schon vor der Verschärfung Kinder und Jugendliche von Besuchen ausgeschlossen?

Bei Kindern äußert sich das neuartige Coronavirus nur selten über Symptome wie Fieber und Husten. Dennoch können Kinder das Virus übertragen. Um das auszuschließen, hatten wir ein striktes Zutrittsverbot für Kinder und Jugendliche eingeführt.

Was ist mit Begleitpersonen? Darf der Partner mitkommen zur Entbindung?

Auch die Anzahl der Begleitpersonen ist streng reguliert. Sie ist auf je eine Person beschränkt. Das gilt für den Kreißsaal (siehe unten), für die Kinderklinik und auch für die Begleitung in der ZNA (Zentrale Notaufnahme). 

Entbindung: Der Partner oder eine andere Begleitperson darf bei der Geburt im Kreißsaal dabei sein. Alle anderen Besucher, natürlich auch Geschwisterkinder, können das neue Baby erst zu Hause begrüßen.

Ich möchte mich auf das Corona-Virus testen lassen. Geht das im Klinikum?

Menschen ohne Krankheitssymptome werden nicht getestet. Auch Husten oder Fieber allein sind keine ausreichenden Kriterien für einen Test, es sei denn, diese Patienten waren zusätzlich in Risikogebieten oder hatten engen Kontakt zu einem nachweislich an COVID 19-Erkrankten. Im Klinikum können jedoch keine ambulanten Tests durchgeführt werden. Stattdessen wird empfohlen, das Fieber oder den Husten zu bekämpfen, sich in die häusliche Isolation zu begeben und über Telefon 116 117 Kontakt zur KV aufzunehmen.

Wie und wo kann ich mich auf COVID-19 testen lassen?

Um abzuklären, ob ein Test sinnvoll ist, telefonieren Sie mit Ihrem Hausarzt oder rufen Sie die zentrale Nummer der KV an, Telefon 116 117.

Empfiehlt der Arzt nach Befragung am Telefon einen Test, kommt der Mitarbeiter des ambulanten KV-Fahrdienstes zu Ihnen nach Hause und nimmt den Test vor.

Das alles kann etwas dauern, da derzeit viele Menschen offene Fragen haben.

Die Stadt Aschaffenburg plant Maßnahmen zur Entlastung. Sobald das geregelt ist, wird es bekannt gegeben.  

Wozu dient das Praxiszelt vor der Kinderklinik?

Unsere Zeltpraxis hat die Aufgabe, Menschen, die aufgrund eines Notfalls ins Krankenhaus müssen, zuerst auf mögliche Infektionen zu sichten. So sorgen wir dafür, dass unsere Patienten und Mitarbeiter nicht angesteckt werden.

Patienten mit möglicher Corona-Infektion, die keine Symptome haben, die eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erfordern, sind auch weiterhin ambulante Patienten. Sie werden durch die niedergelassenen Ärzte versorgt. Das Klinikum als der große Gesundheitsversorger in der Region konzentriert sich auf schwerkranke und stationär zu behandelnde Menschen.

In dieser Verantwortung unternehmen wir alle Anstrengungen, um das Virus an der Weiterverbreitung zu hindern und es von unseren Patienten und von den sie versorgenden Mitarbeitern fernzuhalten.

Wir alle wissen, welch angespannte Situation derzeit herrscht. Seien Sie versichert, unsere Ärzte und Pflegekräfte tun, was in ihrer Macht steht.

Und vor allem: Haben Sie herzlichen Dank, dass Sie unsere Anstrengungen mittragen. 

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