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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

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"Die Arbeit hat mir Spaß gemacht"

Generationswechsel, auch im Finanzmanagement

Der Generationswechsel im Klinikum setzt sich fort: Nach 39 Jahren verabschiedete sich Manfred Krenz, Finanzmanager und Prokurist des Klinikums, in den Ruhestand – ein Abschied mit viel Beifall, Umarmungen und Gereimtem, mit Tuba und Trompeten.

„Der Abschied fällt schwer, obwohl wir mit Thorsten Pech einen würdigen Nachfolger gefunden haben“, gestand Geschäftsführerin Katrin Reiser in ihrer Würdigung des Mannes, den sie als „rechte Hand der Geschäftsleitung“ bezeichnete. Mitarbeiter, Chefärzte und die Familie von Manfred Krenz mit Ehefrau Patama, Sohn Ingo und Tochter Yvonne waren Gäste der Feierstunde.

Als gelernter Großhandelskaufmann hatte Krenz 1980 noch im Städtischen Krankenhaus die Arbeit als Buchhalter aufgenommen. Im Lauf der Jahre habe er für drei Geschäftsleiter, Dr. Werner Bokr, Bernd Janke und seit 2006 für sie gearbeitet.

Über die stetig gewachsenen Aufgaben in Buchhaltung und Rechnungswesen, bei Finanzcontrolling, Patientenabrechnung und im Einkauf hinaus habe Krenz die Geschäftsführung bei strategischen Fragen beraten. Dabei mussten höchst komplexe Vorgänge, wie die Einführung der DRG-Abrechnung, die Umstellung der Währung auf Euro, schließlich die Fusion des Klinikums mit dem Krankenhaus Alzenau für ein großes Haus umgesetzt werden. „Sachlich und ruhig und bewandert in kommunalem Recht habe Krenz diese Vorgänge geleitet“, so Reiser. Der Arbeitgeber habe gewechselt, die einst Städtischen Krankenanstalten wurden vom Zweckverband, schließlich der gemeinnützigen GmbH abgelöst, die Wechsel habe Krenz kenntnisreich und wertschätzend mitgestaltet. Die Erteilung der Prokura honorierte diese Verdienste. Zusammen mit dem Leiter der Technischen Abteilung Herrmann Kunkel, gehörte Manfred Krenz damit zur Krankenhaus-Leitung.

Darüber hinaus würdigte Katrin Reiser die unvergessenen Auftritte von Manfred Krenz in der Klinik-Theatergruppe „Chaostheater“, die viel Freude bereitet hätten. 

Für die angenehme Zusammenarbeit bedankten sich Ärztlicher Direktor Prof. Giles Vince und Zentrale Pflegedienstleitung Ulrike Strobel. Mitarbeiter verabschiedeten sich mit Geschenken und einem Gedicht, vorgetragen von Assistentin Petra Zenglein und Sabine Töpfer.

Die Arbeit habe ihm nahezu immer Spaß gemacht, betonte Manfred Krenz in seiner Dankesrede. Er erinnerte an schwierige finanzielle Verhandlungen und die Anforderungen, die stets wechselnden Vorgaben der Gesundheitspolitik zu managen. Sein Dank galt all seinen 42 Mitarbeitern, ebenso seinem Ausbilder Gerhard Schmitt und den von Krenz eingearbeiteten Nachfolger Thorsten Pech als neuem Prokuristen des Klinikums. Ein Auftritt der besonderen Art folgte: Angeführt von der Jazz-Tuba spielte die Brass-Band von Ingo Krenz  und leitete zum Empfang über.  

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