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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

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Hören statt lesen

Von Wüste und Einsamkeit

Mit einem neuen Angebot erfreut Bibliotheks-Mitarbeiterin Simone Schwarz die Patienten des Klinikums. Zweimal in der Woche, jeweils am Dienstag und Donnerstag um 11 Uhr, liest sie live Geschichten vor. Patienten können direkt über den Fernsehkanal aus der Klinikkapelle zuhören.

„Ich möchte meine Zuhörer unterhalten mit heiteren, traurigen und spannenden Geschichten“, sagt Simone Schwarz. Zum Einstieg hat sie die Geschichte des Kutschers Salim von Rafik Schami, einem deutsch-syrischen Schriftsteller, ausgesucht. Salims Kutsche ist immer ausgebucht, denn er verzaubert seine Fahrgäste mit Geschichten aus aller Herren Länder, die er selbst nie gesehen hat. Das Talent dazu erhielt Salim als Geschenk der Wüste, war er einst doch bei ihr geblieben, um sie in ihrer Einsamkeit nicht allein zu lassen.

„Weil Patienten zur Zeit keine Besuche empfangen dürfen, haben sie wenig Ansprache“, sagt Klinikseelsorgerin Wiltrud Stoer. Fernsehen und lesen sei für Manchen zu anstrengend,  beim Zuhören könne man entspannen und sich gleichzeitig ablenken lassen. Patienten können sich auch Geschichten wünschen, Telefon intern: 2222. 

Stoer verweist auf weitere Angebote der Klinikseelsorge:

Dienstag und Donnerstag, 11 Uhr: Geschichten vorlesen

Montag und Donnerstag, 16 Uhr: Orgelkonzerte

Mittwoch und Freitag, 18 Uhr: Abendgebet

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