Was als gewöhnliches Kreisligaspiel zwischen dem FC Unterafferbach und der SG Mensengesäß/Brücken begann, wurde durch einen medizinischen Notfall überschattet: Kurz vor dem Anpfiff brach Schiedsrichter Georg Hasenstab beim Aufwärmen am Mittelkreis zusammen. Nur durch das sofortige und beherzte Eingreifen von den Ersthelfern konnte das Leben des 55-Jährigen gerettet werden. Ein am Vereinsheim installierter Defibrillator spielte dabei eine entscheidende Rolle.
„Das schnelle und beherzte Eingreifen der Ersthelfer am Sportplatz war lebensrettend. Wir danken den Beteiligten, die keine Sekunde gezögert haben“, betont Prof. Dr. Mark Rosenberg, Chefarzt der Kardiologie am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau. „Nur durch das nahtlose Zusammenwirken aller Beteiligten – vom Spielfeld über den Rettungsdienst bis hin zur Versorgung bei uns im Klinikum – war dieser erfolgreiche Ausgang möglich.“ Im Klinikum erfolgte anschließend eine umfassende kardiologische Versorgung, inklusive notwendiger Eingriffe zur Stabilisierung. Inzwischen konnte der Patient ohne Einschränkungen entlassen werden.
Zum Zeichen von Dankbarkeit und Anerkennung entstand im Klinikum ein gemeinsames Foto: Neben Schiedsrichter Georg Hasenstab sind darauf Krankenschwester Anneke Bilbert, Oberarzt Dr. Stephan Wagner sowie Chefarzt Prof. Dr. Mark Rosenberg zu sehen, die alle maßgeblich an der Rettung beteiligt waren.