Logo Klinikum Aschaffenburg
Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

Neurochirurgie_Chefarzt

Chefarzt

Professor Dr. med. Giles Hamilton Vince

Patientenauskunft

Telefon: 06021 32-0

Kontakt

Sekretariat und Privatambulanz
Melina Bergmann
Telefon: 06021 32-4401

MVZ Neurochirurgie (gesetzliche Sprechstunde)
Telefon: 06021 32-4474
Fax: 06021 32-4402
neurochirurgie@klinikum-ab-alz.de

 

Bürozeiten

Montag bis Donnerstag
7:30 bis 11:30 Uhr, 12:30 - 15:30 Uhr

Freitag
7:30 bis 13 Uhr 

„Ein Meilenstein in der Neurochirurgie“

Das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau investiert rund 400.000 Euro in hochmodernes OP-Mikroskop der Neurochirurgie

Das OP-Mikroskop im Einsatz. Während Prof. Vince (mitte) direkt am Mikroskop steht, können auch die Mitarbeiter im OP am Monitor verfolgen.

Seit ein paar Tagen gibt es in der Neurochirurgie ein neues High-tech-OP-Mikroskop. Mit dem Zeiss Kinevo 900 hat die neuste Generation der OP-Mikroskope im Klinikum Einzug gehalten, wobei „Mikroskop“ es eigentlich nur unzutreffend beschreibt. Vielmehr handelt es sich um ein robotisches Visualisierungssystem.

„Früher haben OP-Mikroskope lediglich das OP-Gebiet vergrößert dargestellt“, erläutert Prof. Dr. Giles Vince, Chefarzt der Neurochirurgie. „Das neue Mikroskop ist ein echter Meilenstein in der Neurochirurgie und überhaupt nicht mehr mit den herkömmlichen Mikroskopen zu vergleichen. Es handelt sich vielmehr um einen echten Roboter-Assistenten im OP.“

So unterstützt es den Operateur durch spezielle Filter. Ein Filter sorgt beispielsweise dafür, dass mittels einer Kontrastflüssigkeit die Durchblutung der Gefäße sichtbar wird. Einer kommt bei der  Entfernung von Hirntumoren zum Einsatz. Dieser Filter sorgt dafür, dass Tumore im Gehirn farblich so dargestellt werden, dass der Operateur genau die Grenzen zwischen Tumor und gesundem Gewebe erkennen kann, damit nicht mehr Gewebe als unbedingt notwendig entfernt werden muss.

Die integrierte Robotik unterstützt den Chirurgen bei der Positionierung des Geräts. Die automatische Fokussierung ermöglicht es dem Chirurgen sich automatisch um einen festen Punkt zu bewegen, ohne ihn dabei aus den Augen zu verlieren. Außerdem kann sich das Mikroskop, ähnlich einem Lesezeichen, verschiedene Positionen merken und automatisch exakt wieder dahin zurückkehren. Dieses Positions-Gedächtnis sorgt dafür, dass der Operateur immer wieder in exakt die gleiche Ansicht zurückkehren kann.

All diese zusätzlichen Funktionen haben ein Ziel: Sie sollen die Eingriffe für die Patienten noch sicherer machen.