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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

Leitung

Chefarzt

Dr. med. Manfred Welslau

Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie

Koordination

Dr. med. Johannes Herold

Facharzt für innere Medizin, in Weiterbildung für Hämatologie-Onkologie

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Zugänge zur Medikamentenverabreichung in der Onkologie

1. Darf man mit einem Portkatheter schwimmen gehen oder Sport treiben?

Ca. 14 Tage nach Portkatheter-Anlage und nach guter Wundheilung kann man Sport treiben und schwimmen gehen. Sollte der Port angestochen sein, sollte man nicht schwimmen gehen oder Sport treiben.

2. Muss ein Port immer mit einem Pflaster abdecken?

Nein, der Port wird nur bei einliegender Portnadel mit einem Pflaster abgedeckt.

3. Tut das Anstechen des Ports weh?

Der Stich ist vergleichbar mit einer Blutentnahme am Arm.

 

4. Wird bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen durch den Port ein Alarm ausgelöst?

Nein, man kann sich aber sicherheitshalber gerne eine Bestätigung durch den behandelnden Arzt ausstellen lassen und man sollte den Portkatheter-Ausweis mitführen.

 

5. Muss der Zugang in der Nähe des Tumors platziert werden, um eine gute Wirksamkeit zu erzielen?

Nein, die intravenös gegebenen Medikamente (z.b. Chemotherapie, Antikörper u.a. ) verteilen sich gleichmäßig über das Blut im gesamten Körper.

 

6. Kann man auch am Fuß eine periphere Verweilkanüle legen?

Ja, sollte aber nach Möglichkeit nur bei nicht mobilen Patienten erfolgen.

 

7. Warum darf über die periphere Verweilkanüle kein Blut abgenommen werden?

Durch Verdünnung und Kontamination könnten die Ergebnisse (z.B. Blutbild) verfälscht sein.

 

8. Ist es schwierig einen ZVK zur entfernen?

Nein, nach Entfernung des Nahtmaterials (schmerzfrei) wird der Katheter ohne Schmerzen einfach gezogen, wichtig ist nur, dass dies in liegender Position erfolgt. Danach muss die Vene für ein paar Minuten von außen komprimiert werden, um damit die Vene zu verschließen und ein Blutung/Hämatombildung zu vermeiden.

 

9. Kann der Port auch an einer anderen Stelle implantiert werden?

Ja, er kann im Bereich des Brustkorbs, aber auch am Arm gelegt werden. In seltenen Fällen ist eine Implantation auch am Oberschenkel möglich.

 

Noch Fragen?

Wenn Sie noch offene Fragen zum Thema "Zugänge zur Medikamentenverabreichung in der Onkologie" haben, stellen Sie uns diese gerne per E-Mail. 

Nächste Videofortbildung

Die nächste Videofortbildung zum Thema "Akutstation, Ambulanz, Palliativstation, Hospiz" stellen wir Ihnen auf dieser Seite im Mai 2023 zur Verfügung.