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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

Baby-Boom im Klinikum

Frauenklinik freut sich über 200 Geburten im Monat September

Am 30. September um 17.10 Uhr hat Henry das Licht der Welt erblickt. Damit ist er ein ganz besonderes Baby – für die glücklichen Eltern, wie für das Kreißsaal-Team des Klinikums in Aschaffenburg. Denn Henry ist das 200. Baby, das im Monat September im Klinikum geboren wurde. Diese Rekordzahl an Geburten wurde zum ersten Mal seit mehr als 10 Jahren wieder erreicht.

„52 Zentimeter, 3490 Gramm Geburtsgewicht, Mutter und Kind wohlauf.“ So hieß es nach der Entbindung, die die junge Frau eine Woche vor dem errechneten Termin beim Einkaufsbummel überraschte. Mit dem Rettungswagen wurde sie in ihre Wunschklinik gebracht, wo der Junge wenig später zur Welt kam, aufgrund der Beckenendlage mit einem Kaiserschnitt.

„Wir hatten uns zuvor die Geburtenstation und Kreißsäle angeschaut, das hat uns zugesagt“, so die jungen Eltern. Fünf Tage nach der Geburt wissen sie: Die Entscheidung war richtig. „Hebammen und Ärzte hatten mir alles erklärt und mir meine Ängste genommen“, sagt die junge Frau. Ihr Partner ergänzt: „Die Sicherheit der nahen Kinderklinik war uns wichtig.“

Auch Oberärztin Barbara Niesigk, Leiterin der Geburtshilfe in der Frauenklinik des Klinikums, ist ausgesprochen zufrieden mit der glücklichen Geburt von Henry und vielen weiteren Babys. „Wir freuen uns sehr über die steigenden Geburtenzahlen. Es zeigt dass wir in unserem Team sehr gute Arbeit leisten und die Eltern mit uns zufrieden sind“, sagt Barbara Niesigk.

Nach der umfassenden Kreißsaal-Modernisierung im Jahr 2014 verzeichnet das Haus ein stetes Wachstum der Geburtszahlen. Inzwischen liegt der Monatsdurchschnitt  deutlich über dem langjährigen Wert von 125 Geburten. Doch der Rekord von 200 Babys in einem Monat ist auch für das Klinikum etwas Besonderes.

Schon jetzt sind tagsüber im Kreißsaal ständig zwei Oberärzte, drei Assistenzärzte sowie drei Hebammen präsent. Auch nachts stehen drei Ärzte, plus Hintergrunddienst, sowie zwei Hebammen bereit, weitere sind in Rufbereitschaft.

Um werdende Mütter auch künftig individuell betreuen zu können, denkt man daran, die Zahl der Hebammen aufzustocken. Im Kreißsaal-Trakt wird ein zusätzlicher Überwachungsraum eingerichtet. Auf der Geburtenstation und in der Mutter-Kind-Einheit NME stehen ab Dezember mehr Betten zur Verfügung. Denn auch bei steigenden Geburtenzahlen soll der Komfort für die Patientinnen nicht leiden. 

Über die räumliche und personelle Ausstattung hinaus dürfte der hohe Patientenzuspruch  für das anerkannte Perinatalzentrum Level I auch dem Konzept der Zusammenarbeit von Frauenklinik und Neonatologie geschuldet sein. Rund um die Uhr sind nicht nur Frauenärzte sondern auch Kinderärzte vor Ort. Babys, die nicht ganz gesund sind, können auf der Mutter-Kind-Station NME direkt am Bett der Mutter vom Kinderarzt und spezialisierten Pflegekräften betreut werden.

Auch künftige junge Familien sollen schließlich so empfinden wie Henrys Eltern: „Die Atmosphäre hat einfach gestimmt. Alle waren total nett.“

lh 

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