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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 

Defekt in der Lüftungsanlage im Klinikum bleibt ohne Personenschaden. Ursache schlechter Gerüche schnell beseitigt

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau

 

Rauchentwicklung aus einem heiß gelaufenen Kugellager in der Lüftungsanlage des OP-Bereichs im Klinikum in Aschaffenburg löste gestern gegen 13.30 Uhr einen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst aus. Nach einer halben Stunde war die Lage im Griff. Mitarbeiter und Patienten waren nicht gefährdet.

Ein Defekt in einem Bauteil der Lüftungsanlage hatte am Donnerstagnachmittag zu einem lokal begrenzten Störfall im Klinikum in Aschaffenburg geführt. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Mitarbeiter der Technischen Abteilung des Klinikums konnten die Ursache rasch feststellen und den Schaden beheben.

Gegen 13.30 Uhr hatten mehrere Mitarbeiter des Klinikums in einem Gebäudeteil, in dem sich auch Operationssäle befinden, einen Schwelgeruch festgestellt. Zur Abklärung der Ursache wurden vorsorglich die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst verständigt. Zudem wurde der betroffene Bereich teilweise geräumt. Eine Messung der Schadstoffkonzentration durch die Feuerwehr ergab, dass diese unterhalb einer möglichen Gesundheitsgefährdung lag.

Bei weiteren Überprüfungen an der Haustechnik des Krankenhauses konnten Mitarbeiter der Technischen Abteilung  sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr feststellen, dass ein Kugellager in der Lüftungsanlage heiß gelaufen war. Dies hatte zu einer Verkokung des im Lager befindlichen Fetts geführt, das schließlich den Geruch ausgelöst hatte. Der betroffene Teil der Lüftungsanlage wurde sofort außer Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde auf eine Ersatzanlage umgeschaltet, welche die Funktion der defekten Lüftungsanlage übernahm.

Damit kam es zu keinen Beeinträchtigungen im Betriebsablauf, die zu einer Gefährdung der Patientenversorgung im Klinikum Aschaffenburg geführt hätten. Allerdings wurden einige vorgeplante OP-Termine verschoben.

Rund 18 Mitarbeiter des Klinikums wurden vorsorglich in der Zentralen Notaufnahme untersucht. Dabei wurden keine ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt. Die Ermittlungen führt die Kripo Aschaffenburg.

„Das Management von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und internen Kräften sowie die Zusammenarbeit mit dem Klinikstandort Alzenau hat jederzeit einwandfrei funktioniert“, sagt Klinik-Geschäftsleiterin Katrin Reiser. „Wir danken allen Beteiligten für ihren professionellen Einsatz.“

Dora Lutz-Hilgarth, Öffentlichkeitsarbeit, Klinikum Aschaffenburg-Alzenau                    

Michael Zimmer,  Polizeioberkommissar                  

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